Nummernliste bereinigen — zahlen Sie nicht für tote Nummern
In jeder Kontaktliste, die über die Jahre gewachsen ist, stecken Nummern, die nicht mehr existieren oder irgendwann falsch eingetippt wurden. Jeder Versand dorthin kostet Credits und bringt nichts. Mit einem HLR-Lookup in Bulk prüfen Sie vorab, welche Nummern wirklich existieren, aktiv sind und zu welchem Netzbetreiber sie gehören.
Was ist ein HLR-Lookup?
Das Home Location Register ist die zentrale Datenbank, in der ein Mobilfunkbetreiber festhält, welche Nummern zu ihm gehören und wo sich ein Gerät befindet. Mit einem HLR-Lookup stellen wir dieser Datenbank direkt eine Frage: Existiert diese Nummer, ist sie aktiv, und zu welchem Netzbetreiber gehört sie im Moment?
Letzteres ist wichtiger, als es scheint. Seit der Rufnummernmitnahme sagt ein Nummernbereich nichts mehr über den Netzbetreiber aus: Jemand mit einer alten Proximus-Nummer kann schon seit Jahren bei einem anderen Betreiber sein. Ein HLR-Lookup liefert den Betreiber zurück, zu dem die Nummer tatsächlich gehört.
Ihre Liste in 4 Schritten bereinigen
Liste vorbereiten
Tragen Sie die Handynummern in eine Excel-Datei ein. Es wird nach der Nummernspalte gesucht; wird sie nicht gefunden, wird die erste Spalte genommen.
Datei hochladen
Laden Sie die Datei in Ihrem Konto hoch. Sie sehen, wie viele Nummern gefunden wurden, und erhalten eine Batch-ID.
Verarbeitung abwarten
Die Prüfung läuft im Hintergrund, Sie können das Fenster also schließen. Das Ergebnis wird an die E-Mail-Adresse Ihres Kontos gesendet.
Liste aktualisieren
Entfernen Sie die Nummern, die nicht mehr existieren, aus Ihrer Datei und senden Sie künftig nur noch an das, was übrig bleibt.
Wann lohnt sich das Bereinigen?
| Situation | Warum zuerst prüfen |
|---|---|
| Liste ist einige Jahre alt | Nummern verfallen, Menschen wechseln oder kündigen. Ohne Prüfung zahlen Sie für jede tote Nummer. |
| Liste aus einem anderen System übernommen | Bei einer Migration schleichen sich Formatfehler ein — fehlende Ländervorwahlen, Festnetznummern zwischen den Handynummern. |
| Große einmalige Kampagne | Bei Tausenden Empfängern wiegen die Prüfkosten die verschwendeten Versendungen bei Weitem auf. |
| Viele Undelivered in Ihren Berichten | Ein deutliches Signal, dass Ihre Liste verunreinigt ist — siehe die Zustellstatus. |
| Nummern aus einem Webformular | Kunden vertippen sich oft. Eine Prüfung beim Ausfüllen verhindert das Problem sofort. |
Auch pro Nummer oder über die API
Eine Nummer prüfen. Für eine einzelne Prüfung tippen Sie die Nummer einfach ein und erhalten das Ergebnis sofort auf dem Bildschirm, mit der Historie früherer Abfragen dazu.
Über die REST API. Die interessanteste Variante: Prüfen Sie eine Nummer in dem Moment, in dem ein Kunde sie in Ihr Formular eingibt, statt hinterher Ihre ganze Datei zu bereinigen. Dann gelangt nie eine falsche Nummer in Ihre Datenbank.
Jede Abfrage kostet Credits, genau wie eine gesendete Nachricht. Bei einer großen Liste wiegt das in der Regel die Credits bei Weitem auf, die Sie sonst für Nummern verschwenden, die ohnehin nichts empfangen.